„Pide sucht eine Familie“

Kürzlich erschien das neue Kinderbuch „Pide sucht eine Familie“. Das Buch, welches für Kinder ab 3 bis 6 Jahren geeignet ist und sich auch zum Vorlesen eignet, handelt vom kleinen Hund Pide. Er ist ganz allein und sucht eine Familie. Tapfer und mutig macht er sich auf den Weg und erlebt dabei so einige Abenteuer.
Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Autorin und Künstlerin Aida Haubold, es selbst in hervorragenden sehr detaillierten Bildern illustriert hat. Zur Entstehung des Kinderbuches berichtet die Autorin:

„Die Idee zum Kinderbuch „Pide sucht eine Familie“ entstand nach dem Anschauen einer Dokumentation über obdachlose Hunde in Spanien und Russland. Ich war sehr berührt vom Schicksal dieser Hunde. Man sah, wie dankbar sie auf etwas Zuwendung, Futter, einem sicheren Schlafplatz reagierten. Sie waren alle auf der Suche nach einem Zuhause. Der Hund war schon immer der älteste und treuste Freund des Menschen. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los, sodass in mir langsam die Idee und die Bilder dieser Geschichte im Kopf entstanden. Mit Aquarellfarben und Tuschestift bannte ich die Geschichte auf das Papier, Episode um Episode. Ich erzählte schon immer gern erfundene Geschichten meinen beiden Kindern (inzwischen nun erwachsen) auf Spaziergängen oder vor dem Zubettgehen. Viele von diesen Erzählungen sind vergessen. Damit die Geschichte vom kleinen Hund Pide nicht vergessen wird, beschloss ich ein Kinderbuch zu schreiben und mit eigenen, handgemalten Bildern zu gestalten. Das war immer schon ein großer Traum von mir. Es erzählt von Mut, Optimismus und Nichtaufgeben aber auch von Geborgenheit. Ich absolvierte eine Fachausbildung zur Kindergärtnerin, diesen Beruf übe ich nicht mehr aus, jedoch die Liebe zu den Kindern blieb, sodass ich seit vielen Jahren als Kursleiterin an einer Grundschule in Moritzburg Kunst unterrichte. Die Verbindung Kunst und Kinder flossen an dieser Stelle zusammen.
Ich hoffe und wünsche mir, dass kleine und große Herzen Freude beim Lesen dieses Buches haben. Es gibt zum Schluss des Buches noch eine Überraschung für kleine Künstler.
Ich bedanke mich ganz herzlich an dieser Stelle bei Heiko Berthold von der Buchdruckerei „meinbuchdruck“, welcher mich so großartig beim Druck dieses Buches unterstützt hat. Er hat jedes Buch mit Herzblut und fachlicher Präzision in Form gebracht. Ich konnte sogar dem Buchbinder bei der Herstellung meines Buches über die Schulter schauen und konnte mich so noch mehr auf mein erstes Buch freuen“.

Das Kinderbuch „Pide sucht eine Familie“ ist im quadratischen Format 210 mm gedruckt und hochwertig im Festeinband von Hand gebunden. Eine Glanzfolierung des Buchdeckels schützt es und macht ausreichend robust für viele Kinderhände. Als kleines Extra laden einige Bilder zum Ausmalen ein. Das über 50 Seiten illustrierte Buch ist auch bei meinbuchdruck, Markt 17 für 15,00 € ab sofort erhältlich. Ein ideales Geschenk auch für Ihre Kinder und Enkel!

Wir danken der Autorin für die gute Zusammenarbeit, es hat uns großen Spaß gemacht so ein tolles Buch zu drucken. Wir wünschen Aida Haubold viel Erfolg und Freude mit Ihrem Buch!

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Der Lausitzer Almanach – Sonderausgabe IV

75. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Diese Sonderausgabe ist wieder ein gelungenes kulturhistorisches Werk der Oberlausitz und Ostsachsens.
Die Seiten werden gefüllt durch historische Darstellungen zum Kriegsende, Neubeginn 1945 und danach. Themen sind dabei die letzten Kriegshandlungen im April/Mai 1945.
Ein Überlebender des Infernos im Februar 1945 in Dresden kommt zu Wort. Es wird über „Panzerjagdkommandos“ in Kamenz und die mörderischen Todesmärsche berichtet. Auch die Flucht aus Schlesien nach Sachsen steht beschrieben. Oder wie Freudenbergs in Großröhrsdorf eine Jüdin retteten. Als besonders bedeutsam ist anzusehen, dass sehr viele Zeitzeugenberichte und Erinnerungen dem Leser präsentiert werden. Mehrere über 85- bis 90-Jährige und ältere aus Bautzen, Bischofswerda, Burkau, Dresden, Forst, Großröhrsdorf, Großpostwitz, Hoyerswerda, Kamenz, Ohorn, Reichenbach, Wilthen und anderen Orten berichten über ihre eigenen Erlebnisse. Und wer es nicht mehr wissen sollte oder wie die heute Jüngeren es nicht wissen können: Damals wurde die Versorgung der Menschen ausschließlich auf Karten, Marken und Bezugsscheinen betrieben, weil alles nach dem Krieg knapp war.
Schließlich soll nicht vergessen werden, dass für das ganze Unheil durch Nazizeit und Krieg viele Menschen, auch Unschuldige, umkamen. Gerade auch diesen Menschen sind Beiträge der Besinnung und des empathischen Gedenkens gewidmet. Zu wissen ist wichtig, dass dazu Nachforschungen in verschiedenen Berichten ausgewertet werden, so auch beispielsweise durch Schüler des Lessing-Gymnasiums Kamenz. Ebenfalls gedenkende Worte eines jüdischen Bürgers (Auschwitzüberlebender) aus Prag in Kamenz gehören dazu oder wenn betont wird, dass der Schwur von Buchenwald 1945 heute noch aktuell ist und anderes mehr!
Vieles wäre noch zu nennen, doch überzeugen Sie sich selbst. Das Buch ist in den Buchhandlungen und Vertriebsstätten, bei meinbuchdruck in Königsbrück und direkt beim Verein www.lausitzer-almanach.de für 13 € zu erhalten.

Wir drucken nun schon fast 14 Jahre für den Verein Lausitzer Almanach und es entstanden mittlerweile 17 Bände des beliebten Buches. Dafür ein herzliches Dankeschön!

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Vom Ehrenmal zum Mahnmal

Die Geschichte des Gedenkplatzes auf dem Scheibischen Berg in Königsbrück

Im vergangenen Monat jährte sich die Einweihung des Mahnmals auf dem Scheibischen Berg in Königsbrück zum fünfzigsten Mal. Seither besitzt unsere Stadt damit nicht nur etwas ganz Besonderes, sondern sogar Einmaliges, sowohl was dessen Bedeutung als auch seine künstlerische Gestaltung anbetrifft.
Der Ursprung dieser Gedenkstätte führt allerdings noch viel weiter zurück, bis ins Jahr 1925, als auf „standesherrschaftlichem Areal“ ein Ehrenmal für die im 1. Weltkrieg gefallenen Söhne der Stadt errichtet wurde. Die wechselvolle Geschichte des Gedenkplatzes von den Anfängen bis zur sinnlosen Zerstörung des Ehrenmals, dem eher tristen Dasein danach, der Einweihung des neuen Mahnmals mit den außergewöhnlichen Plastiken von Curt Tausch, gekonnt umgesetzt von Steinbildhauermeister Eberhard Kreische, bis hin zum heutigen Erscheinungsbild mit den neu hinzugekommenen Gedenksteinen für die Toten des 2. Weltkrieges und auch für die danach „Abgeholten“ wird in dem neuen Buch von Ralph-Klaus Winkler mit mehr als 270 teilweise bislang kaum bekannten und hier größtenteils erstmalig veröffentlichten Dokumenten und Fotos ausführlich geschildert.
Das im farbigen Bilderdruck hochwertig gebundene und in glänzendem DIN-A4-Festeinband gefertigte Buch bietet noch eine Besonderheit. Der Autor Ralph-Klaus Winkler kolorierte in mühevoller Handarbeit einen Großteil der historischen Fotos nach. Damit werden die Erinnerungen der alten Zeit umso lebendiger und farbiger.

Das Buch ist bei meinbuchdruck und in ausgewählten Geschäften in Königsbrück erhältlich.

Wir danken Ralph-Klaus Winkler für die gute Zusammenarbeit, es hat uns großen Spaß gemacht so ein tolles Buch zu drucken.

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Schwepnitz und Umgebung

„Schwepnitz und Umgebung“ – Chronik in Bild und Zeit, ist der Titel einer Bilderchronik über 100 Jahre Schwepnitzer Ortsgeschichte. Der Autor, Axel Lehmann, möchte mit der Zusammenstellung von Bildern aus verfügbaren Quellen und den zeitlichen sowie örtlichen Bezügen die Entwicklung seies Heimatortes darstellen.
Frühere Schönheit, zwischenzeitliche Zerstörung, teilweise Verfall, aber in der heutigen Zeit auch wieder strahlender Glanz soll diese Zeitreise verdeutlichen.
Dieser Bildband ist bestimmt nicht vollständig. Wer mit offenen Augen durch Schwepnitz geht, wird sicher auch neue Motive entdecken. Er wird aber auch merken, wie schnell früher vorhandene Gebäude mit all den dazu gehörenden Geschichten vergessen wurden. Die Zeit scheint heute schneller zu vergehen und es gibt ständig Veränderungen. Darum ist es wichtig, einmal inne zu halten und auch die Leistungen früherer Generationen zu würdigen.
Spazieren Sie durch die schöne Heimat Schwepnitz und sie werden viele Dinge entdecken. Viel Freude dabei.
Das Buch ist im hochwertigen Festeinband gebunden und im DIN A5 Format zahlreich bebildert. Es wurde erstmalig zum Schwepnitzer Weihnachtsmarkt am Stand des Weihnachts- und Kulturverein zum Verkauf angeboten und erfreut sich großer Beliebtheit.

Wir danken dem Autor für die gute Zusammenarbeit, es hat großen Spaß gemacht so ein tolles Buch zu drucken.

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Lausitzer Almanach 13

Am 28.2. ist im Stadttheater Kamenz unter großem Anklang der nun schon 13. Lausitzer Almanach präsentiert worden.
Es ist wieder ein gelungenes kulturhistorisches Werk mit über 300 Seiten und reichlich bebildert. Die Seiten werden gefüllt durch zwei bewährte große Rubriken: erstens, unvergessene und verdienstvolle Persönlichkeiten der Lausitz und zweitens, Erlebtes und Sehenswertes mit Stadt- und Ortsgeschichte, Kultur und Kunst, Unternehmens- und Betriebsgeschichte sowie Episoden, Erinnerungen und Jubiläen.
In der weiteren Rubrik werden den Lesern interessante Geschichten, Erlebnisse und Berichte zum Geschehen bzw. Ereignissen von den Autoren für Bautzen, Burghammer, der Dresdner Heide, Pulsnitz, Sonnenuhrendorf Taubenheim, Kamenz, Görlitz, Großröhrsdorf, Königsbrück, Steinigtwolmsdorf, dem Landkreis Bautzen, Hoyerswerda, Wilthen, Neustadt/Sa., Häslich b. Kamenz, Löbau, Lückersdorf-Gelenau, Goldbach, Bluno, Klein Partwitz, Crostau und Elstra vermittelt.
Auch Motorsportfreunde kommen auf ihre Kosten, weil Dipl.-Ing. Burkhardt Bretschneider die Bautzener Autobahnring-Rennen vorstellt.
„Flugkunststücke“ vollbrachte Pilot Rainer Langener, der arbeitswütige Fotojournalisten über die Sächsische Schweiz flog. Zur „Nachwendezeit“ äußert sich unter anderen Michael Harig, der sich vom Zerspaner beim Landmaschinenbau „Fortschritt“ Neukirch/Lausitz zum Landrat entwickelte – eine aufschlussreiche Autobiografie. Erfreulich ist, dass ebenfalls jugendliche Autoren des Lessing-Gymnasiums Kamenz (Jette Spiller/Erik Füßlein) im Almanach mitschreiben.
Vieles wäre noch zu nennen, doch überzeugen Sie sich selbst, liebe Leserinnen und Leser, von der Vielfalt interessanter Beiträge im Lausitzer Almanach 13.  Das beliebte Buch ist in den Buchhandlungen und Vertriebsstätten der Lausitz und direkt beim Verein www.lausitzer-almanach.de zu erhalten.